Corona-Maßnahmen bis 14. Februar 2021


Grafik: gajus / Adobe Stock

Verlängerung Corona-Lockdown: Welche Maßnahmen jetzt beschlossen wurden

Um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben sich Bund und Länder auf eine nochmalige Verlängerung und Verschärfung des Shutdowns bis voraussichtlich zum 14. Februar 2021 verständigt.

Aktuell gilt in Baden-Württemberg: Der Einzelhandel wird vom 16. Dezember 2020 bis voraussichtlich 14. Februar 2021 geschlossen: Ausnahmen gelten für: Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferservice, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungsstellen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarf, Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkauf und Großhandel. Dienstleistungsbetriebe wie Frisörsalons – auch die mobilen –, Barbershops und Kosmetikstudios müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physio-, Ergo- und Logotherapie sowie medizinische Fußpflege sind weiterhin möglich.

Tagesaktuelle Informationen gibt es hier:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/neuinfektionen-lage-in-bw-100.html

Aktuelle Einschränkungen verhängen die Kreise, hier können die geltenden Bestimmungen ebenfalls aktuell abgerufen werden können: https://www.hwk-reutlingen.de/corona/informationen-fuer-betriebe.html

Maskenpflicht in Arbeits- und Betriebsstätten

Ab dem 1. Dezember gilt in Arbeits- und Betriebsstätten eine generelle Maskenpflicht. Das Tragen einer Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung ist verbindlich vorgeschrieben in Fluren, Treppenhäusern, Teeküchen, Pausenräumen, sanitären Einrichtungen und sonstigen Begegnungsflächen. Die Regelung gilt auch für Arbeiten im Freien und auf dem Betriebsgelände.

Davon abgewichen werden kann am Arbeitsplatz, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen dauerhaft eingehalten werden kann. Für die Einhaltung der Maßnahmen ist der Arbeitgeber verantwortlich.

Kosmetiker und Fußpfleger müssen schließen

Besonders betroffen sind die körpernahen Dienstleistungen. Kosmetik- und Fußpflegestudios dürfen weiterhin keine Behandlungen durchführen, nur medizinisch notwendige Fußpflege darf weiter angeboten werden. Diese Ausnahme gilt unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil angeboten wird. Die Entscheidung, ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, obliegt den Fußpflegern selbst. Medizinisch notwendige Einzelbehandlungen können also auch ohne Rezept durchgeführt werden.

Auch der Verkauf von Pflegeproduktern ist während der Zwangspause nicht erlaubt.

 

 

Friseure – auch mobile Frisörsalons – müssen schließen 

Friseurbetriebe, auch die mobilen, und Barbershops, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, müssen ab dem 16. Dezember 2020 bis voraussichtlich 31. Januar 2021 schließen.


Bäcker, Konditoren und Metzger: Kein Verzehr im Betrieb

Bäcker, Konditoren und Metzger dürfen keinen Vor-Ort-Verzehr mehr anbieten. Es ist nur noch ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt.

Darüber hinaus gelten strengere Hygieneauflagen für den Einzelhandel. Der Zutritt muss so gesteuert werden, dass Warteschlangen vermieden werden und sich nur maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche im Geschäft aufhält.

Dienstreisen und Übernachtungen

Dienstreisen innerhalb von Deutschland und die Übernachtung in Hotels sind weiterhin erlaubt. Hingegen sind private Hotelübernachtungen nicht mehr gestattet.

Reisen ins Ausland sind grundsätzlich möglich. Zu berücksichtigen sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts, die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Liste der Risikogebiete im Ausland sowie die Verordnung Einreise und Quarantäne.

Landesverordnung

Kontaktbeschränkungen, eine Zwangspause für Kultureinrichtungen, Theater und Kinos, geschlossene Restaurants und Gaststätten - die Maßnahmen für Baden-Württemberg sind in einer Landesverordnung geregelt.

 Corona-Maßnahmen ab 18. Januar 2021

Fragen und Antworten

 FAQ zur Corona-Verordnung

Geltungsdauer der Regeln

Die ursprünglich bis zum 31. Januar 2021 befristeten Einschränkungen sind nun bundesweit bis zum 14. Februar 2021 verlängert worden.

Ansprechpartner

Krauß, Lisa

07121 2412-231

 

Laib, Diana

07121 2412-269

 

Nopper, Katharina

07121 2412-235

 

Schweizer, Richard

07121 2412-232