Corona-Maßnahmen bis 20. Dezember 2020


Grafik: gajus / Adobe Stock

+++ Bund und Länder beschließen Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar 2021 +++

Corona-Lockdown: Welche Maßnahmen jetzt beschlossen wurden

Um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, haben sich Bund und Länder am 2. Dezember erneut auf eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar 2021 verständigt. Die verbindliche Umsetzung erfolgt in einer Landesverordnung, die noch nicht vorliegt.

Bitte beachten: Die folgende Übersicht gibt den Stand der aktuellen Corona-Landesverordnung wieder, die bis zum 20. Dezember gilt.

Maskenpflicht in Arbeits- und Betriebsstätten

Ab dem 1. Dezember gilt in Arbeits- und Betriebsstätten eine generelle Maskenpflicht. Das Tragen einer Maske oder Mund-Nasen-Bedeckung ist verbindlich vorgeschrieben in Fluren, Treppenhäusern, Teeküchen, Pausenräumen, sanitären Einrichtungen und sonstigen Begegnungsflächen. Die Regelung gilt auch für Arbeiten im Freien und auf dem Betriebsgelände.

Davon abgewichen werden kann am Arbeitsplatz, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen dauerhaft eingehalten werden kann. Für die Einhaltung der Maßnahmen ist der Arbeitgeber verantwortlich.

Kosmetiker und Fußpfleger müssen schließen

Besonders betroffen sind die körpernahen Dienstleistungen. Kosmetik- und Fußpflegestudios dürfen weiterhin keine Behandlungen durchführen, nur medizinisch notwendige Fußpflege darf weiter angeboten werden. Diese Ausnahme gilt unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil angeboten wird. Die Entscheidung, ob die Behandlung medizinisch notwendig ist, obliegt den Fußpflegern selbst. Medizinisch notwendige Einzelbehandlungen können also auch ohne Rezept durchgeführt werden.

Ebenfalls ausgenommen ist der Warenverkauf. Der Verkauf von Pflegeprodukten ist Kosmetikbetrieben also auch während der Zwangspause erlaubt.

Friseure dürfen weiterarbeiten, aber ...

Friseurbetriebe und Barbershops, die in der Handwerksrolle eingetragen sind, dürfen normale Friseurdienstleistungen, wie zum Beispiel das Waschen, Schneiden, Färben und Föhnen der Haare, unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzauflagen weiter anbieten. Die entsprechenden Arbeitsschutzstandards werden von der Berufsgenossenschaft aktuell überarbeitet und zeitnah veröffentlicht.

Bitte beachten: Für kosmetische körpernahe Dienstleistungen (z.B. Behandlung von Bart, Augenbrauen oder Wimpern, Wellnessbehandlungen) gelten dieselben Einschränkungen wie bei den Kosmetikern. Diese Leistungen dürfen derzeit nicht erbracht werden.

Bäcker, Konditoren und Metzger: Kein Verzehr im Betrieb

Bäcker, Konditoren und Metzger dürfen keinen Vor-Ort-Verzehr mehr anbieten. Es ist nur noch ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt.

Darüber hinaus gelten strengere Hygieneauflagen für den Einzelhandel. Der Zutritt muss so gesteuert werden, dass Warteschlangen vermieden werden und sich nur maximal ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche im Geschäft aufhält.

Dienstreisen und Übernachtungen

Dienstreisen innerhalb von Deutschland und die Übernachtung in Hotels sind weiterhin erlaubt. Hingegen sind private Hotelübernachtungen nicht mehr gestattet.

Reisen ins Ausland sind grundsätzlich möglich. Zu berücksichtigen sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts, die vom Robert Koch-Institut veröffentlichte Liste der Risikogebiete im Ausland sowie die Verordnung Einreise und Quarantäne.

Landesverordnung

Kontaktbeschränkungen, eine Zwangspause für Kultureinrichtungen, Theater und Kinos, geschlossene Restaurants und Gaststätten - die Maßnahmen für Baden-Württemberg sind in einer Landesverordnung geregelt.

 Corona-Maßnahmen ab 1. Dezember 2020

Fragen und Antworten

 FAQ zur Corona-Verordnung

Geltungsdauer der Regeln

Die ursprünglich auf den November befristeten Einschränkungen sollen - nach einer ersten Verlängerung bis zum 20. Dezember 2020 - bis zum 10. Januar 2021 bundesweit gelten. Dies haben Bund und Länder am 2. Dezember beschlossen. Bitte beachten: Die detaillierte und verbindliche Ausgestaltung erfolgt in einer Landesverordnung, die noch nicht vorliegt.

Nothilfe für betroffene Betriebe

Für die von der temporären Schließung betroffenen Unternehmen, Betriebe und Selbständigen hat der Bund eine Nothilfe aufgelegt, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen.

Darüber hinaus plant der Bund, die bereits laufenden Programme für Unternehmen zu verlängern und die Konditionen für die hauptsächlich betroffenen Branchen zu verbessern.

Ansprechpartner

Krauß, Lisa

07121 2412-231

 

Laib, Diana

07121 2412-269

 

Nopper, Katharina

07121 2412-235

 

Schweizer, Richard

07121 2412-232