Corona: Was aktuell gilt (15. Oktober 2021)


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Die aktuellen Corona-Regeln

Die Landesregierung hat die Corona-Regeln überarbeitet. Das dreistufige Warnsystem mit Basis-, Warn- und Alarmsystem gilt weiterhin. Verschärft wurde die Testpflicht für alle Mitarbeiter mit direktem Kontakt zu externen Personen. Diese besteht nun bereits in der Basisstufe. Hingegen wurde die Verwendbarkeit von Tests, die bei Händlern oder Dienstleistern vor Ort durchgeführt werden, eingeschränkt. Die Regelungen gelten ab dem 15. Oktober 2021.

Das Wichtigste im Überblick

2G-Optionsmodell

Veranstalter, Dienstleister und Händler können sich entscheiden, nur geimpften oder genesenen Personen den Zutritt zu gestatten. Wer das sogenannte 2G-Optionsmodell nutzt, muss dies den Teilnehmern bzw. Kunden deutlich machen, etwa durch einen Aushang. Im Gegenzug entfällt die Maskenpflicht für Teilnehmer und Verbraucher.

Testpflicht verschärft

Für alle Mitarbeiter, die in direktem Kundenkontakt stehen, besteht eine Testpflicht. Dieser Regelung, bislang ab der Alarmstufe vorgesehen, gilt nun grundsätzlich, unabhängig von der Hospitalisierungsinzidenz.
Mitarbeiter müssen die Tests dokumentieren. Nachweise sind ist vier Wochen lang aufzubewahren und den zuständigen Behörden auf Verlangen zugänglich machen.

Verwendbarkeit von Tests eingeschränkt

Tests, die von Veranstaltern, Dienstleistern oder Händlern vor Ort durchgeführt werden, sind nur noch für die entsprechende Einrichtung gültig, also etwa für den Kinobesuch, den Termin beim Friseur oder den Einkauf in einem Geschäft. Friseure, Kosmetiker oder Fußpfleger dürfen ihre Kunden weiterhin testen. Die Tests sind aber nicht mehr für andere Zwecke, beispielsweise den anschließenden Einkaufsbummel, einsetzbar.

Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und ergänzt

Das Bundeskabinett hat die Corona-Arbeitsschutzverordnung verlängert und erweitert. Um mehr Menschen einen möglichst einfachen Zugang zur Impfung zu ermöglichen, sind Arbeitgeber nun verpflichtet, Beschäftigte für die Impfung während der Arbeitszeit freizustellen. Auch müssen Firmen ihren Beschäftigten etwa über die Risiken von Corona-Erkrankungen sowie die Möglichkeit einer Impfung aufklären.

Der bestehende Maßnahmen-Katalog des Corona-Arbeitsschutzes bleibt unverändert bestehen. Dazu zählt etwa die Pflicht für Arbeitgeber, allen in Präsenz arbeitenden Beschäftigten zweimal pro Woche einen Test anzubieten. Davon kann abgewichen werden, wenn der Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nachweislich auf anderem Weg (Impfung, Genesung von einer Covid-19-Erkrankung) sichergestellt werden. Auch sollen die Arbeitgeber die Betriebsärzte, wenn vorhanden, bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie

  • Begrenzung der Beschäftigtenzahl in geschlossenen Arbeits- und Pausenräumen,
  • Bildung von festen betrieblichen Arbeitsgruppen,
  • das Tragen von Mund-Nasen-Schutz bei unvermeidbarem Kontakt und
  • die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Hygienekonzepten.

Die Regelungen treten am 10. September 2021 in Kraft und gelten für die Dauer der pandemischen Lage, längstens bis zum 24. November 2021.

Impfen - wann und wo?

Wer einen Termin sucht, findet alle Impfaktionen in seiner Region auf dem Portal zur Impfkampagne der Landesregierung. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.

 Dranbleiben BW

Ansprechpartner

Krauß, Lisa

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