Corona-Vorgaben für Cafébetriebe, Fleischereien und Eisdielen


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Was ab dem 2. November 2020 gilt

Bund und Länder haben sich auf weitere Corona-Maßnahmen verständigt, die am 2. November 2020 per Landesverordnung in Kraft gesetzt worden sind und nun voraussichtlich bis zum 31. Januar 2021 gelten.

  • Bäcker, Konditoren und Metzger dürfen keinen Vor-Ort-Verzehr mehr anbieten. Es ist nur noch ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt.

Landesverordnung

Kontaktbeschränkungen, eine Zwangspause für Kultureinrichtungen, Theater und Kinos, geschlossene Restaurants und Gaststätten - die Maßnahmen für Baden-Württemberg sind in einer Landesverordnung geregelt.

 Corona-Maßnahmen ab 2. November

Fragen und Antworten

 FAQ zur Corona-Verordnung

Regeln für Schlachtbetriebe und die Fleischverarbeitung

Das Wirtschaftsministerium und das Sozialministerium haben zur Eindämmung von Übertragungen von SARS-CoV-2 (Coronavirus) in Schlachtbetrieben und der Fleischverarbeitung eine Spezialverordnung erlassen. Diese Verordnung gilt für alle Arten von Schlacht-, Zerlegungs- und Fleischverarbeitungsbetrieben, Wildbearbeitungsbetrieben sowie sonstigen Betrieben, die Lebensmittel aus unverarbeitetem Fleisch herstellen oder behandeln.

Sie wurde am 7. Juli 2020 erlassen und tritt zum 14. Juli 2020 in Kraft.

Arbeitsschutzstandards der Berufsgenossenschaft

  • Die Arbeitsschutzstandards sehen vor, dass beim Servieren und Abräumen im Café-Bereich Hilfsmittel wie Tabletts oder Servierwagen benutzt werden müssen, um den erforderlichen Abstand zu des Gästen sicher einzuhalten.
  • Die Beschäftigten müssen sich nach dem Abräumen von Gläsern, Geschirr und Besteck im Café-Bereich die Hände waschen oder desinfizieren.

Jeder Kundenkontakt muss dokumentiert werden

Generell müssen Kunden über die Sicherheitsmaßnahmen im Betrieb informiert werden. Dies betrifft vor allem einfache Verhaltensregeln, wie beispielsweise das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Händehygiene und das Einhalten der Husten-Nies-Etikette.

Um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können, sind die Kundenkontaktdaten sowie die Dauer des Aufenthalts zu dokumentieren. Diese Dokumentation ist verpflichtend vorgeschrieben. Mit anderen Worten: Kunden dürfen nur bedient werden, wenn sie die Dokumentation ausgefüllt haben.

Wir empfehlen, jeden Kundenkontakt einzeln zu erfassen und separat zu dokumentieren. Die Rechtsabteilung der Handwerkskammer hat hierzu ein Muster erarbeitet.

Ansprechpartner

Krauß, Lisa

07121 2412-231

 

Laib, Diana

07121 2412-269

 

Nopper, Katharina

07121 2412-235

 

Schweizer, Richard

07121 2412-232