"Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen, keinen Gelehrten."

(Chinesisches Sprichwort)

Orientierende Erstberatung "Fachkräftesicherung"

Wir unterstützen Sie durch unsere kostenlose persönliche Beratung. Nehmen Sie sie in Anspruch!

 Info-Flyer orientierende Erstberatung
 Kontakt zur Beraterin für Fachkräftesicherung

Beratungs- und Weiterbildungsangebote

  • helfen die Fachkräfte im Betrieb zu sichern
  • fördern die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit
  • erhalten die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden

Auf diesen Seiten haben wir einige Informationen zum Thema Fachkräftesicherung und die Möglichkeiten Mitarbeiter an den Betrieb zu binden gesammelt und für Sie aufbereitet.

 Fachkräftesicherung - was kann man tun?

Die Bildungsakademien unterstützen die Betriebe mit einem vielfältigen Angebot an Seminaren und Lehrgängen.

In der  Bildungsakademie Tübingen werden gewerblich-technische Themenbereiche angeboten.

In der  Bildungsakademie Reutlingen finden Sie ein breit gefächertes Angebot an betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Themen, zur Unternehmensführung sowie zu persönlichen und sozialen Kompetenzen.

In der  Bildungsakademie Sigmaringen werden Umschulungen im kaufmännischen Bereich sowie zertifizierte DVS-Schweißkurse angeboten.

Schwerpunkt aller Bildungsakademien sind die Vorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung im Handwerk. Weitere Informationen finden Sie unter  Vorbereitung auf die Teile I und II und  Vorbereitung auf die Teile III und IV.

Informieren Sie sich auch über die zur Zeit bestehenden  Fördermöglichkeiten für Weiterbildungen.

 

 

Die Beraterin für Fachkräftesicherung

entwickelt gemeinsam mit Ihnen spezifische Konzepte und individuelle, zukunftsfähige Lösungsansätze, um Ihren Betrieb wettbewerbsfähig zu halten und Ihren Fachkräftebedarf zu sichern.

Themen der Fachkräftesicherung:

  • Analyse des Weiterbildungsbedarfs
  • Nachwuchsgewinnung
  • Fachkräfte binden
  • Personalentwicklung
  • Mitarbeitermotivation
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Attraktive Betriebs- und Arbeitsplatzgestaltung

Interessiert? Nutzen Sie dieses kostenlose Angebot und nehmen Sie Kontakt auf.

 Flyer Beratungsangebot

Die Berater und Beraterinnen für Fachkräftesicherung der acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg werden mit Mitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft gefördert.

 Ansprechpartner:
Monika Kromer
Projektkoordinatorin, Beraterin für Fachkräftesicherung im Handwerk
Bildungsakademie Tübingen
Raichbergstraße 87
72072 Tübingen

Telefon 07071 9707-84
Telefax 07071 9707-88
monika.kromer[at]hwk-reutlingen.de

Beraterinnen und Berater für Fachkräftesicherung im Handwerk

Eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen, wirtschaftlichen Unternehmenserfolg ist es, die Fachkräfte an den Betrieb zu binden. Durch die demografische Entwicklung gibt es bereits jetzt einen Fachkräfteengpass in den verschiedensten Gewerken. Hier erreicht die Entwicklung - vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen – eine riskante Wende.

Berufliche Weiterbildung ist eine Investition in die Zukunft sowohl für die Unternehmen als auch für den Einzelnen. Mit ihrem individuellen Beratungsangebot unterstützen die Bildungsakademien die Betriebe bei der Bewältigung des demografischen Wandels und leisten somit einen Beitrag zur Sicherung der Fachkräfte im Handwerk.

Nutzen
Die personellen und finanziellen Ressourcen sind knapp. Je zielgenauer Sie Ihre Mittel einsetzen, desto mehr profitieren Ihre Mitarbeitenden – und Ihr Unternehmen. Eine umfassende Vorbereitung und Beratung schafft die Basis dafür, dass der mit einer Weiterbildung verbundene zeitliche und finanzielle Aufwand den größtmöglichen Nutzen bringt:

  • Sie halten die Qualifikationen Ihrer Mitarbeitenden auf dem Laufenden
  • Sie fördern innovatives Potenzial im Unternehmen
  • Sie verbessern die Produkt- und Servicequalität
  • Sie steigern die Produktivität
  • Sie motivieren Ihre Mitarbeitenden
  • und vieles mehr

Die Berater und Beraterinnen für Fachkräftesicherung der baden-württembergischen Handwerkskammern mit Wirtschaftsminister Nils Schmid am 9. Oktober 2012 auf dem baden-württembergischen Weiterbildungskongress im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Allianz für Fachkräftesicherung

Die im Dezember 2011 gegründete  Allianz zur Sicherung des Fachkräfteangebots in Baden-Württemberg hat ein 10-Punkte-Programm zur Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft aufgelegt.

Anlass sind der akute Fachkräftemangel in bestimmten Berufen und vor allem die demografische Entwicklung. Bereits jetzt gibt es in Baden-Württemberg einen Fachkräfteengpass bei technischen Berufen und bei Gesundheitsberufen.

Eine der Maßnahmen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs ist die Ernennung von Beratern für Fachkräftesicherung im Handwerk bei den acht baden-württembergischen Handwerkskammern. Unter Federführung des BWHT wird gemeinsam ein Beratungskonzept entwickelt, das den Handwerksbetrieben eine kostenfreie Beratung und Betreuung rund um alle Fragen zum Thema Weiterbildung, Gesundheitsmanagement, Demografieberatung u.s.w. zur Verfügung stellt.

 Berater und Beraterinnen für Fachkräftesicherung im Handwerk
 Ansprechpartnerin

Weitere Informationen zur Fachkräfteallianz:
 Vereinbarung der Allianz für Fachkräfte
 Fachkräfteprogramm

Fachkräftesicherung - und das können Sie tun!

"Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.", sagte Albert Einstein einst. Das können wir uns heute nicht mehr leisten und morgen erst recht nicht!

Unweigerlich kommt er auf uns zu, der demografische Wandel, der uns Nachwuchssorgen bringt und die immer älter werdenden Belegschaften. Die "moderne" Gesellschaft ist heute anders als sie gestern war und wird morgen wieder neu erfunden. Wie immer schon. Nachkriegsgeneration, Babyboomer, Generation Golf, Internet, Mulitimedia, ...

Mitarbeiter finden, binden, halten und qualifizieren
Hier finden Sie einige Anregungen zu verschiedenen Schwerpunkten.

Ihre Ansprechparterin zu Themen rund um die Fachkräftesicherung

Die Berater und Beraterinnen für Fachkräftesicherung der acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg werden mit Mitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft gefördert.

 Ansprechpartner
Monika Kromer
Projektkoordinatorin, Beraterin für Fachkräftesicherung im Handwerk
Bildungsakademie Tübingen
Raichbergstraße 87
72072 Tübingen

Telefon 07071 9707-84
Telefax 07071 9707-88
monika.kromer[at]hwk-reutlingen.de

Strategische Handlungsfelder

Den vorhandenen Mitarbeiterstamm an das Unternehmen binden
Die Belegschaften werden älter und das Angebot an Fachkräften wird knapper. Auch wenn Sie es noch nicht im eigenen Betrieb spüren, das Handwerk wird es hart treffen. Unweigerlich. Es wird immer schwieriger werden

  • geeigneten Nachwuchs zu finden
  • geeignete Fachkräfte anzuwerben
  • Personalengpässe zu überbrücken

Kümmern Sie sich ab sofort um die zwei wichtigsten Themen...

Erhöhen Sie die Attraktivität als Arbeitgeber
Sie haben, vielleicht noch im Verborgenen, viel zu bieten. Zeigen Sie es! Die gute Positionierung des eigenen Unternehmens (employer branding) sichert die Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Jede Person, die mit Ihrem Unternehmen in Kontakt steht, könnte im Internet nach Ihnen suchen. Präsentieren Sie sich professionell.

Und bieten Sie mehr: bei der Entscheidung für eine Arbeitsstelle zählen längst nicht mehr nur Gehalt oder der gute Name, sondern auch die "soft facts" eines Unternehmens wie Familienfreundlichkeit und Betriebsklima.

Ihr Erfolg ist abhängig von der Motivation Ihres Teams und diese ist abhängig von der Generation und der jeweiligen persönlichen Lebenssituation. Doch egal ob neue oder bereits langjährig Mitarbeitende, für alle sind nach wie vor wichtige Motivatoren: Teamgeist, Anerkennung und Wertschätzung.

Erhalten Sie  Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten
Diese Qualität wird zukünftig Voraussetzung für den Fortbestand des Unternehmens sein (siehe Grafik). Es erfordert kontinuierliche Investitionen in das Personal, und zwar in Hinblick auf Gesundheit, Motivation und berufliche Qualifikation.

Ist Ihr Unternehmen demografiefest?  Hier geht's zum  Demografie-Test

Wo sind die Verbesserungspotentiale versteckt?  INQA-Unternehmenscheck

Und wenn Sie sich für das ganze Paket Personalpolitik interessieren:
 Kompetenzzentrum Fackräftesicherung

Haus der Arbeitsfähigkeit (nach Ilmarinen)

Ansatzpunkte für eine neue Personal(entwicklungs)politik

 Kleine Stichwortsammlung mit Links für weitere Informationen

  • Attraktivität als Arbeitgeber stärken
    Für kleine und mittlere Unternehmen wird es immer wichtiger, die folgenden Werte bedienen zu können, um gute Fachkräfte zu halten und neue für Ihren Betrieb finden zu können:

    Beispiele
    • Identität des Unternehmens - vom Mitbewerber unterscheiden
    • Vergütungsmodelle
    • Zusatzleistungen
    • Karriereperspektiven
    • Führungskultur
    • flexible Arbeitszeitregelungen
    • Wertschätzung der Mitarbeitenden
    • Kommunikationsstrukturen
    • positives Betriebsklima
    • betriebliche Weiterbildungsangebote
    • Gesundheitsförderliche Arbeitsplatzgestaltung
    • Work-life-Balance
    • soziales Engagement, regionale Vernetzung

  • Mitarbeiterqualifizierung durch Aus- und Weiterbildung
        Bildungsberatung
        Bildungsmanagement
        Weiterbildungsbedarf planen

  • Mitarbeitergewinnung
        Ausländische Fachkräfte

  • Nachwuchsgewinnung
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern durch
    • flexible und familiengerechte Arbeitszeitmodelle (wie Teilzeit, flexible Arbeitszeiten, individuelle Arbeitszeiten bis hin zu Arbeitszeitkonten, mobiles Arbeiten, Vertrauensarbeitszeit)
    • Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Rücksicht bei Urlaubsplanung, Betriebskindergarten oder Belegplätze, Notfallbetreuung, Ferienbetreuung)
      Praxisleitfaden      Unternehmen Kinderbetreuung
           Förderprogramm betriebliche Kinderbetreuung
    • Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen (Freistellung bei Krankheit, Pflege)
      Informationsbroschüre      Pflegesensible Arbeitszeitgestaltung
           familyNET Beratung und Unterstützung, z. B. Unternehmensnetzwerk

    Nutzen
    • Qualifizierte MitarbeiterInnen werden gehalten oder gewonnen
    • geringere Fluktuation = geringere Wiederbeschaffungskosten
    • Betriebliches Wissen wird langfristig gesichert
    • Mitarbeiterzufriedenheit steigt
    • Produktivität steigt
    • Überstunden werden reduziert
    • Kosten sinken durch niedrigere Fluktuation und geringeren Krankenstand (Doppelbelastung reduzieren => Eltern sind seltener krank)
    • Loyalität zum Betrieb wird gestärkt

    Weitere Informationen
         KMU4family mit Unternehmenscheck und Leitfaden
         Kompetenzzentrum Beruf&Familie

    Machen Sie durch eine Auszeichnung auf sich aufmerksam:
         Audit Beruf&Familie Zertifizierung als familienfreundlicher Betrieb
         familyNet-Award Auszeichnung für familienfreundliche Betriebe

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
    Ihre eigene Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens. Denn nur wer gesund ist, ist auf Dauer leistungsfähig, effektiv und motiviert. Gleiches gilt für Ihre Mitarbeitenden.

    Prävention kostet wenig aber bringt viel!

    Ziele:
    • Gesundheit im Betrieb fördern
    • Reduzieren von Stress und seine negativen Auswirkungen vermeiden
    • Potentielle Gefährdungen abwenden
    Beispiele:
    • Arbeitsmedizinische Vorsorge
    • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
    • Ernährungsberatung
    • Fitnesskurse
    • Stressprävention
    • Suchtprävention (Steuerliche Vorteile nutzen!)
    Nutzen
    • Erhalt und Verbesserung von Arbeitsfähigkeit
    • Fehlzeitenreduktion (reduziert Krankenstand, verringert Abwesenheit)
    • Vermeidung von Arbeitsunfällen
    • Motivationssteigerung durch Verbesserung der Lebensqualität
    • Reduzieren der Kosten für die Suche nach neuem Personal

Balance zwischen Ressourcen der Mitarbeiter und Arbeitsanforderungen

Systematisches Personalmanagement ist verbindlich!

Untersuchungen verschiedener Krankenkassen haben gezeigt, dass unklare oder sich widersprechende Aussagen der Führungskräfte psychische Belastungen bei den Mitarbeitenden hervorrufen. Durch eindeutige Handlungsanweisungen lassen sich Reaktionen wie Unsicherheiten, Stressgefühle, Fehlentscheidungen vermeiden.

Erprobte Hilfsmittel sind:

  • Arbeitsplatz-Beschreibungen erstellen
  • Anforderungs-Profile für gegenwärtige und für zukünftige Aufgaben erstellen
  • Mitarbeitergespräche führen
    (mit jedem Mitarbeiter einzeln sprechen über Arbeitsaufgaben, Arbeitsumfeld, Zusammenarbeit und Führung aber auch Veränderungen und Zukunftsperspektiven)
  • Loben und konstruktive Kritik üben

Seminartipps:
 Lob & Tadel - Mitarbeitergespräche erfolgreich führen
 Chefin sein mit Herz und Verstand


Tipp: Förderung von Beratungsleistungen

Haben Sie sich entschieden, die Leistungen einer Unternehmensberatung einzukaufen, dann prüfen Sie doch einmal die Möglichkeit, ob Sie förderfähig sind.

Zu vielen Themen der strategischen Unternehmensführung, von finanziellen Belangen, organisatorischen oder personellen, bis hin zu z. B. Vereinbarkeit von Familie & Beruf, kann ein Zuschuss von bis zu 50 % der Beraterkosten, maximal 1.500 Euro, aus dem ESF-Sozialfonds beantragt werden. Diese Leistungen können Sie auch mehrmals für verschiedene, in sich abgeschlossene Beratungsleistungen erhalten.

Eine der Voraussetzungen ist, das der/die Berater/in zertifiziert ist.

  •      BWHM GmbH
    (100%ige Tochtergesellschaft des Baden Württembergischen Handwerktags)
    Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Mittelstand und Handwerk

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:

 Beratungsförderung BAFA

Bildungsmanagement

Häufig orientiert sich die Weiterbildung von Mitarbeitenden vor allem an der fachlichen Qualifizierung. Diese Praxis ist nicht zukunftsorientiert noch führt sie zu Innovationen.

Eine strategische Planung von Weiterbildung ist ausgerichtet an:

  • den Strategischen Zielen des Unternehmens und
  • den zukünftigen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Unternehmens

Voraussetzungen für den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen sind

  • detaillierte Analyse der Unternehmenssituation
  • Kompetenzen der Mitarbeiter festhalten
  • Personalbedarf planen
  • Unternehmensziele festlegen
  • Unternehmensstrategie beschließen
  • Strategie umsetzen

Der Nutzen und die Möglichkeiten von Weiterbildung im Unternehmen gehen über die rein fachlichen Qualifizierungen weit hinaus. Untersuchen Sie Ihren Betrieb darauf hin, wo Sie ausreichend weiterbilden und wo noch Bedarf besteht.

Nutzen von Weiterbildung für den Betrieb

  • Das im Betrieb vorhandene Wissen stärkt die Wettbewerbsposition am Markt
  • Neue Trends und technologische Entwicklungen können besser aufgegriffen werden
  • Erweiterte Kenntnisse erschließen neue Betätigungsfelder
  • Die Mitarbeitenden sind produktiver, setzen ihre Ressourcen gezielter ein, beenden einen Auftrag früher, können zusätzliche Tätigkeiten übernehmen
  • Die Mitarbeitenden können flexibler eingesetzt werden, Stillstandzeiten werden reduziert
  • Die Qualität von Produkten und Service wird verbessert
  • Die Kundenzufriedenheit wird verbessert
  • Das Betriebsklima wird verbessert
  • Die Mitarbeiter/innen arbeiten motiviert, sie wissen, dass Ihre spezielle Leistung benötigt wird
  • Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fühlen sich Wert geschätzt, Fehlzeiten reduzieren sich
  • Geringere Fluktuation und geringere Rekrutierungskosten

 Bildungsberatung

Weiterbildungsbedarf planen

1. Identifizieren Sie den Weiterbildungsbedarf.

  • Planung der Weiterbildung aufgrund der Unternehmensstrategie
    Sowohl kurz als auch langfristig, in 1-Jahres-, 5-Jahres- und 10-Jahres-Schritten planen

2. Halten Sie die Ziele, die Sie mit der Weiterbildung verfolgen, fest.

3. Vereinbaren Sie konkrete Weiterbildungen für einen bestimmten Zeitraum.

  • Planung der Weiterbildung (z. B. aufgrund der Mitarbeitergespräche)
  • Recherche, Auswahl der passenden Weiterbildung
  • Umsetzung

4. Führen Sie Transfergespräche, das wirkt stark motivierend. Gelerntes wird besser umgesetzt.

  • Evaluation
  • Qualitätssicherung

5. Nach Abschluss der Weiterbildung überprüfen Sie:

  • War es die richtige Weiterbildung?
  • Sind die Erwartungen/Ziele erfüllt worden?
  • Wie ist die Leistung des Bildungsanbieters insgesamt zu werten?
  • War das Schulungspersonal kompetent?
  • Wie viel setzt der/die Weitergebildete davon im Betrieb ein/um?
  • Wie wirkt sich die Weiterbildung auf den Betrieb insgesamt aus?
  • Wer kann noch davon profitieren?

Mitarbeiter-Motivation


„Chef ist nicht der, der etwas tut, sondern der der das Verlangen weckt etwas zu tun.“
(Edgar Pisani, französischer Politiker)


Indikatoren für die Motivation (nach Anne. M. Schüller, 2008)

  • Interesse am Kunden
  • Bereitschaft Überstunden zu machen
  • Fehlerquote durch Nachlässigkeiten
  • Nörgelhäufigkeit
  • Krankheitstage

Innere Motivation: Voraussetzung für die Bereitschaft der Mitarbeiter/innen Neues zu lernen

  • Neugierde auf Neues
  • Interesse an der Arbeit

Äußere Motivation: durch Chef/Chefin, Kollegen, Familie, Freunde

  • Belohnung
  • Teamgeist (positiv) / Gruppendruck (negativ)

Starker Motivator:

  • Spaß an der Arbeit
    Er wird gefördert, wenn man eigene Ideen einbringen kann und sieht wie sie sich entwickeln. Potential der Mitarbeiter/innen als Ideengeber nutzen.

weitere Motivationsfaktoren:

  • Interesse der Unternehmensführung an den Mitarbeitenden
  • Ausreichende Entscheidungsfreiheit
  • Verbesserung der Fachkenntnisse und beruflichen Kompetenzen

Zufriedene und motivierte Mitarbeiter/innen gewinnen zufriedene Kunden.

Mitarbeiter-Loyalität

Sind die Mitarbeiter nicht engagiert und haben keinen Spaß an der Arbeit, dann geht die Motivation zurück, die Loyalität lässt nach und führt zu innerer oder tatsächlicher Kündigung. Die Nachteile für das Unternehmen liegen auf der Hand:

  • wertvolles Wissens geht verloren
  • Produktivität wird beeinträchtigt
  • Neueinstellungskosten
  • Kundenverluste

Mitarbeiter sind opportunistisch: Warum soll ich loyal sein, wenn mir keine Loyalität entgegen gebracht wird? (Christian Scholz, 2001)

Mitarbeiterloyalität und Kundenloyalität hängen eng zusammen. Sie verstärken sich gegenseitig positiv wie negativ.

  • Menschen pflegen ihre Beziehungen zu anderen Menschen und nicht zu Unternehmen! Je austauschbarer das Produkt oder die Dienstleistung ist, desto wichtiger ist die freundliche Person, zu der man in Kontakt steht.
  • Neue Kunden werden keine Stammkunden, wenn sie auf demotivierte Mitarbeiter oder immer wieder auf Anfänger treffen. Langjährige, gut geschulte Mitarbeiter verstehen es viel besser, Kunden zu loyalen Kunden zu machen. Treue „Immer-wieder-Kunden“ bestätigen dem Mitarbeiter, im richtigen Unternehmen zu arbeiten, das macht ihn stolz und loyal.
  • Mitarbeiterloyalität muss wie Kundenloyalität immer wieder neu verdient werden, denn sie wird aus freien Stücken gegeben.
  • Finanzielle Anreize bewirken keine Loyalität.

Förderung von Loyalität im Betrieb:

  • „Wir-Gefühl“
    basiert auf Zuneigung und einem vertrauensvollen Miteinander
  • Gemeinsam erzielte gute Ergebnisse machen die Mitarbeiter stolz auf die Firma, dies wird weitererzählt - die beste Werbung für ein Unternehmen
  • Gute zwischenmenschliche Kommunikation
    Gespräche, die dem Gesprächspartner zeigen, dass man ihn wertschätzt. Werte des Unternehmens und die Werte der Mitarbeiter sollten übereinstimmen.

Es reicht nicht, auf Webseiten Philosophien und Leitbilder zu veröffentlichen und sie nicht zu leben. Neue Mitarbeiter durchschauen leere Versprechungen sofort und sind dann in ihren Erwartungen enttäuscht.
(Anne M. Schüller, 2008)

 

 

Checkliste zur Fachkräftesicherung

 Direkt zur Checkliste

Im Handwerk fehlt der Nachwuchs. Umso wichtiger ist es für die 133.000 Betriebe im Land, ein attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte zu sein. Deshalb bietet die Handwerkskammer Reutlingen ihren Mitgliedsbetrieben ein neues Serviceangebot an: eine Checkliste für Fachkräftesicherung.

Die Checkliste richtet sich an Inhaber von Handwerksbetrieben, die mit Hilfe der Fragen testen können, ob sie auf den demografischen Wandel und den sich abzeichnenden Fachkräftemangel vorbereitet sind.

Schnelltest

Sie bietet zum Einstieg einen Schnelltest zur demografischen Fitness des eigenen Handwerksbetriebes. Bereits aus diesen Fragen können Betriebsinhaber ableiten, ob sie für die Herausforderungen des demografischen Wandels gut aufgestellt sind.

"Wir laden aber alle Interessierten ein, den gesamten Fragebogen zu beantworten. Der Zeitaufwand lohnt sich, denn die Checkliste bietet zahlreiche Impulse für den Betriebsalltag“, so Joachim Möhrle, Präsident der Handwerkskammer Reutlingen.

In den vier Themenfeldern Mitarbeiterbindung, Betriebliche Weiterbildung, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Fachkräftesicherung können Handwerker ihr Betriebsklima auf den Prüfstand stellen, ihre Weiterbildungsstrategie hinterfragen, das betriebliche Gesundheitsmanagement überdenken oder ganz allgemein darüber nachdenken, wie sie Fachkräfte an den Betrieb binden können.

„Schon die Fragen laden zur Selbstreflexion ein“, ist sich Möhrle sicher. „Aber natürlich lassen die Handwerkskammern ihre Mitgliedsbetriebe mit den aus der Checkliste gewonnenen Antworten nicht alleine.“ Auf Wunsch der Betriebe bieten die Kammern eine umfassende persönliche Beratung der Berater für Fachkräftesicherung, der Betriebsberater oder auch der Ausbildungsberater an. Dieses Angebot ist für den Handwerksbetrieb kostenlos. „Wir möchten, dass unsere Betriebe für die Herausforderungen des demografischen Wandels gut aufgestellt sind“, betonte Möhrle.

 Ansprechpartner
Monika Kromer
Projektkoordinatorin, Beraterin für Fachkräftesicherung im Handwerk
Bildungsakademie Tübingen
Raichbergstraße 87
72072 Tübingen

Telefon 07071 9707-84
Telefax 07071 9707-88
monika.kromer[at]hwk-reutlingen.de

Die Berater und Beraterinnen für Fachkräftesicherung der acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg werden mit Mitteln des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft gefördert.

Firmenschulungen

Die Bildungsakademien bieten ihr komplettes Schulungsangebot auch als firmeninterne Seminare bei Ihnen im Betrieb, fernab vom Alltag in einem Hotel Ihrer Wahl oder in unseren eigenen, modern ausgestatteten Seminarräumen und Werkstätten an.

Sie haben Ihre eigene Ideen? Wir helfen Ihnen bei der Umsetzung! Rufen Sie uns an.

  • Gewerblich-technische Seminare - Bildungsakademie Tübingen
    Weiterbildungstelefon: 07071 9707-80

  • Kaufmännische und betriebswirtschaftliche Themen - Bildungsakademie Reutlingen
    Weiterbildungstelefon: 07121 2412-320

  • Seminare im Raum Sigmaringen
    Weiterbildungstelefon: 07571 7477-16