Kosten senken

Neben Personal- und Energiekosten stellen die Materialkosten in den meisten Handwerksbetrieben den drittgrößten Kostenfaktor dar. Doch wo große Kostenblöcke sind, kann auch etwas über den effizienten Umgang mit Wasser, Material, Abfall und Energie eingespart werden.

Gerade kleinen und mittleren Unternehmen fehlen hier jedoch häufig Wissen und Zeit, um an den entsprechenden Stellschrauben zu drehen. Hilfe bieten jetzt die Absolventen einer vom Baden-Württembergischen Handwerkstag mitinitiierten berufsbegleitenden Weiterbildungsmaßnahme zum „Ressourcenscout“. Der Ressourcenscout unterstützt den Handwerksbetrieb mit maßgeschneiderten Vorschlägen, wie und wo der Umgang mit Energie, Rohstoffen und Umwelt optimiert werden kann. Handwerksunternehmen, die sich über Einsparpotenziale in ihrem Betrieb informieren wollen, können ausgebildete Ressourcenscout beauftragen.

 Ressourcenscout finden

Das Land fördert Maßnahmen

Auch im finanziellen Bereich gibt es Unterstützung bei der Ressourceneinsparung. Mit dem Ressourceneffizienz-Förderprogramm der L-Bank können die von den Scouts vorgeschlagenen Maßnahmen zinsgünstig finanziert werden. Auch die Beratung selbst dürfte künftig unterstützt werden.

Im Zuge der Neufassung des Programms Klimaschutz-Plus will das Land Baden-Württemberg Ressourcenscout-Beratungen bezuschussen – im Raum steht eine Übernahme von 50 Prozent der Kosten bis zu maximal 400 Euro pro Beratungstag.

Ansprechpartner

Bonnaire, Ines

07121 2412-143