Corona-Soforthilfe des Bundes


Grafik: Hurca! / Adobe Stock

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Update: Antragsfrist bis zum 30. September 2020 verlängert

Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

Mit einem branchenübergreifenden Programm greift der Bund allen Unternehmen unter die Arme, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Tätigkeit einstellen oder erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Die Überbrückungshilfe hat eine Laufzeit von drei Monaten, von Juni bis August 2020.

Wer bekommt die Überbrückungshilfe?

  • Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
  • Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb

Die Voraussetzungen gelten als erfüllt, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Für Unternehmen, die nach dem April 2019 gegründet worden sind, gelten die Monate November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.
 

Was wird gefördert?

Förderfähig sind fortlaufende Fixkosten, also beispielsweise Mieten und Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen, Leasingraten, die Ausgaben für Versicherungen sowie für Strom, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen. Auch die Kosten für Auszubildende können miteinbezogen werden, ebenso pauschal zehn Prozent der Personalkosten, sofern kein Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen wird.
 

Worauf bei der Antragstellung zu achten ist

Die Antragstellung erfolgt durch einen prüfenden Dritten. Unternehmen können also den Antrag nicht selbst stellen, sondern benötigen einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer, der die Plausibilität der Angaben zu Umsatzausfällen und Fixkosten prüft. Darüber hinaus berät er den Antragsteller bei Fragen zu Antragsvoraussetzungen und zum Antragsverfahren.
 

Fristen

Anträge können bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Die Auszahlungsfrist endet am 30. November.

Informieren und Antrag stellen

 Corona-Soforthilfe des Bundes

Landeszuschuss zu Lebenshaltungskosten

Lebenshaltungskosten oder der Unternehmerlohn sind von der Überbrückungshilfe des Bundes ausgenommen. Aus diesem Grund stockt das Land die Bundesförderung um einen fiktiven Unternehmerlohn von bis zu 1180 Euro pro Monat auf. Der Zuschuss ist gestaffelt nach den jeweiligen Umsatzrückgängen.

Hinweis: Eine gesonderte Antragstellung ist nicht erforderlich. Der Landeszuschuss kann gemeinsam mit der Bundesförderung beantragt werden.
 

Wer zahlt die Hilfe aus?

Wie schon die Corona-Soforthilfe wird auch die Überbrückungshilfe durch das Land administriert. Mit der Abwicklung des Programms ist die L-Bank beauftragt.

Überbrückungshilfe Corona

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg informiert über das Bundesprogramm und den Landeszuschuss.

 Überbrückungshilfe Corona

Ansprechpartner

Weinhold, Sylvia

07121 2412-133