Ausbildung zum Brauer und Mälzer (m/w/d)

Es ist das älteste Lebensmittelgesetz der Welt: das Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516. Das Gesetz trägt dazu bei, dass sich deutsches Bier im In- und Ausland großer Beliebtheit erfreut. Zu verdanken hat der Gerstensaft seinen guten Geschmack auch dir als Brauer und Mälzer. Denn du stellst das Bier aus den Rohstoffen Wasser, Hopfen, Malz und Hefe her – ohne Chemie und Zusätze.

Handwerk und Technologie

Die Verbraucher können aus einer einzigartigen Sortenvielfalt wie zum Beispiel Pils, Export, Weißbier, Schwarzbier und alkoholfreiem Bier auswählen. Die deutschen Brauereien bieten insgesamt mehr als 6.000 verschiedene Biere und Marken mit unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen an. Mit Hilfe von handwerklichem Können und modernster Technologie leistest du deinen Beitrag dazu, dass diese vielen Biere auf den Markt kommen können.

Biologie, Physik und Verfahrenstechnik

Der Beruf Brauer und Mälzer bietet dir eine außerordentlich breit gefächerte Ausbildung mit biologischen, chemischen, physikalischen, technischen und verfahrenstechnischen Inhalten. Diese bilden die Basis für deine Arbeit in der Getränke-, Lebensmittel- und Zulieferindustrie. Vielleicht ist der Beruf als Brauer und Mälzer ja genau nach deinem Geschmack.

Ausbildungsinhalte

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Planen von Arbeitsabläufen, qualitätssichernde Maßnahmen
  • Information und Kommunikation
  • Hygiene
  • Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsmittel
  • Herstellen von Malz
  • Herstellen von Würze
  • Gären, Reifen, Lagern und Filtrieren von Bier
  • Herstellen von alkoholfreien Erfrischungsgetränken und Biermischgetränken
  • Abfüllen und Verpacken
  • Getränkeschankanlagen und Produktpflege
  • Technische Infrastruktur
  • Warten; Steuern und Regeln

Ausbildungsablauf

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Zwischenprüfung: Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.

Abschluss- und Gesellenprüfung: Die Ausbildung schließt mit einer Gesellen-/Abschlussprüfung ab.

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