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Zum 1. August werden 19 Ausbildungsberufe aus den Bereichen Ausbau, Hochbau und Tiefbau neu geordnet und umfassend modernisiert. Wir informieren über die wichtigsten Änderungen.
Was sich ändert
- Prüfungen: Für die dreijährigen Ausbildungsberufe wird die gestreckte Gesellen- bzw. Abschlussprüfung eingeführt. Azubis sollen dadurch motiviert werden, bereits im Prozess der Ausbildung Leistungen zu zeigen, die in die Endnote einfließen.
- Durchlässigkeit verbessert: Die zweijährigen Ausbildungsberufe werden mit dem „Anrechnungsmodell“ ausgestattet. Das erhöht die Durchlässigkeit der zweijährigen Berufe und sichert die Anschlussfähigkeit an die dreijährigen Berufe.
- Ausbildungsinhalte: Die Ausbildungsinhalte wurden einer umfassenden Revision unterzogen, insbesondere vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes und der Digitalisierung.
Berufe und Ausbildungsverordnungen
Den aktuellen Stand zu den einzelnen Berufen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung zusammengestellt. Mit Klick auf den jeweiligen Link gelangen Sie zu den jeweiligen Informationen und können die Verordnung herunterladen.
Ausbauberufe
- Ausbaufacharbeiter/in (zweijähriger Beruf)
- Estrichleger/in
- Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in
- Stuckateur/-in
- Trockenbaumonteur/in
- Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/in
- Zimmerer/Zimmerin
Hochbauberufe
- Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik
- Beton- und Stahlbetonbauer/in
- Feuerungs- und Schornsteinbauer/in
- Hochbaufacharbeiter/in (zweijähriger Beruf)
- Maurer/in
Tiefbauberufe
- Brunnenbauer/in
- Gleisbauer/in
- Kanalbauer/in für Infrastrukturtechnik
- Leitungsbauer/in für Infrastrukturtechnik
- Spezialtiefbauer/in
- Straßenbauer/in
- Tiefbaufacharbeiter/in (zweijähriger Beruf)
Bundesinstitut für Berufsbildung: Ausbildung in der Bauwirtschaft neugeordnet